Vor dem Hintergrund der vergangenen überdurchschnittlich warmen und regenarmen Sommer will die SPD-Fraktion in Ober-Ramstadt nur noch dem umweltfreundlichen Ausbau von Radwegen zustimmen. Das ist so zu verstehen, dass bei dem Bau und der Instandsetzung von Rad-, Fuß- und Wanderwegen, sofern dies in die Zuständigkeit der Kommune fallen, keine Oberflächenversiegelung, wie dies beim Asphaltieren der Fall ist, stattfinden soll. Durch einen Ausbau mit einer wasserdurchlässigen Decke soll nicht nur eine direkte Versiegelung vermieden werden, sondern es soll auch eine starke und lange anhaltende Erwärmung durch Sonneneinstrahlung im Sommer, die einen zusätzlichen Austrocknungs- und Lufterwärmungseffekt hat, vermieden werden. Letzteres führt an heißen Sommertagen auch dazu, dass Insekten und Kleintiere diese Barrieren nicht mehr überqueren können und verenden.
Da viele der in dem Radwegekonzept des Landkreises Darmstadt-Dieburg aufgeführten Wege auch Fuß- bzw. Wanderwege sind, sollten auch die Bedürfnisse dieser Nutzer*innen Rechnung getragen werden. Ein weiterer Aspekt sollte bei der zunehmenden Bedeutung von elektronisch unterstützten Fahrradantrieben bei einer multiplen Nutzung der Wege auch eine natürliche Entschleunigung sein. Während sich die Geschwindigkeit eines Fußgängers oder Wanderers von ca. 4 – 5 km/h nicht verändert hat, können Fahrradfahrer mit elektronischer Unterstützung statt 15 km/h heute problemlos 25 km/h, zudem lautlos, fahren. Dies birgt nicht nur für ältere, wie man gerne anführt, sondern auch im Besonderen bei jungen, noch kleinen und im Straßenverkehr unerfahrenen Menschen ein erhebliches Gefahrenpotential.
Nach Auffassung der SPD-Fraktion sollte auch beim Neubau von Radwegen, besonders sogenannten straßenbegleitenden Wegen, nicht nur die Umweltverträglichkeit, sondern auch eine Gesundheitsgefährdung durch Stickoxide und Feinstaub, die nach wie vor vorhanden ist, eine Rolle spielen. Hier könnte der beschriebene Ausbau von bereits vorhandenen Wegen, die oft sogar kürzer sind, eine kostengünstige Alternative sein.
Veröffentlicht am 28.01.2020
Zum traditionellen Neujahrsempfang der SPD konnten der 1. Vorsitzende Aron Krist und Bürgermeister Werner Schuchmann auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen aus Politik, Gewerbe, Vereinsleben und den Institutionen der Stadt begrüßen. Wie schon im Vorfeld angekündigt, wollten beide in ihren Reden nicht nur zurück und voraus blicken, sondern auch auf die Gründe für die Erhöhung der Grundsteuer eingehen, die doch allenthalben diskutiert und kritisiert wird.
Krist betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Zusammenhaltes der Bürgerinnen und Bürger zum Wohle der Stadt. Alles, was in dieser Stadt erreicht werde, sei am Ende immer eine Gesamtleistung von allen Beteiligten, stellte er zu Beginn fest. In diesen Zusammenhang stellte er auch die Erhöhung der Grundsteuer, die aufgrund des eklatanten Ausfalls von Gewerbesteuern zum Erhalt der freiwilligen Leistungen für alle notwendig geworden war.
Veröffentlicht am 28.01.2020
Der SPD Ortsverein Ober-Ramstadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Stadthalle ein. Der Veranstaltung findet am Mittwoch, 15.01.2020 ab 19:00 Uhr statt. Die Redner des Abends werden Bürgermeister Werner Schuchmann und der 1. Vorsitzende Aron Krist sein. Neben den Neujahrswünschen wird der Bürgermeister sowohl auf den Haushalt als auch auf die viel diskutierte Grundsteuererhöhung eingehen und hierzu erläuternde Informationen geben. Wie in jedem Jahr sollen im Anschluss die Gespräche mit alten und neuen Bekannten den Abend prägen. Es ist aber auch die Gelegenheit für interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den anwesenden Kommunalpolitiker*innen und natürlich dem Bürgermeister ins persönliche Gespräch zu kommen. Der Einlass zu der Veranstaltung beginnt ab 18:00 Uhr.
Veröffentlicht am 24.12.2019
Veröffentlicht am 24.12.2019
In der Stadtverordnetenversammlung vom 14.11.2019 musste erneut über einen Antrag des Sportvereins SV Rohrbach die Sanierung des Sportheims betreffend diskutiert werden. Schon 2017 hatte der SV Rohrbach einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Stadt gestellt, um die WC-Anlagen zu sanieren, die Eingangssituation für die verpachtete Gaststätte sowie die Belüftung des Dusch- und Umkleidebereichs auf dem Sportgelände zu verbessern.
Wolfgang Schlösser, seines Zeichens Ortsvorsteher in Rohrbach, konstatierte in seinem Redebeitrag, dass die geplanten Investitionen sinnvoll und notwendig seien. Die Sanitäranlagen seien veraltet, zum Teil nicht mehr funktionsfähig und gäben zudem ein schlechtes Bild ab. Das beträfe sowohl die Toilettenanlagen als auch die Duschen. Leider habe sich der Kostenbedarf seit 2017 um 300 % gesteigert, der geplante Eigenanteil des Vereins sei jedoch gleichgeblieben. Da der WC-Bereich sowohl von Sportler*innen als auch von Gästen der Gaststätte gleichermaßen genutzt werde, sei es wichtig und notwendig, hierbei die Kosten für die Sanierungsarbeiten exakt aufzustellen. Der Verein habe hier eine gute Vorarbeit geleistet, so dass der Magistrat nunmehr die Details erarbeiten müsse, um zügig mit den ersten Maßnahmen beginnen zu können.
Die bereits zur Verfügung stehenden Mitteln sollen auf das Folgejahr im Wirtschaftsplan berücksichtigt werden. Ziel sei es eine möglichst optimale Förderung zu erzielen, bei der auch die Gleichbehandlung gegenüber anderen Vereinen berücksichtigt sei. Inwieweit Pacht- einnahmen zur Finanzierung beitragen könnten, solle im engen Dialog mit der Vereinsführung abgestimmt werden.
Das Parlament stimmte dem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion erfreulicherweise geschlossen zu.
Veröffentlicht am 04.12.2019